KISC1
International

BdP und DPSG vereint: Workparty am KISC

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Alex
Stamm Wikinger, Achim
LV Niedersachsen

Im Oktober 2017 haben wir es gewagt: BdP und DPSG haben sich gemeinsam aufgemacht und tatkräftig in einer Workparty im internationalen Pfadfinderzentrum Kandersteg (KISC) angepackt und die einzigartige Lage in den Schweizer Alpen genossen. Wie das Ganze gelaufen ist erfahrt ihr hier von Adina, einer der Teilnehmer*innen:

„Sehr spontan entschied ich mich dazu als eine der wenigen BdP-ler an der Workparty, organisiert von BdP und DPSG, in Kandersteg dem Internationalen Pfadfinderzentrum, teilzunehmen. Ich hatte überhaupt keine Vorstellungen was mich dort erwartet und wie es dort so sein wird. Ich wusste nur es wird irgendwie, irgendwas gearbeitet, hauptsächlich Englisch gesprochen und mit vielen Pfadfindern, ob regional oder international zusammen gearbeitet.

Bei der Arbeit…

Was mich da letztendlich erwartete, überschlug meine besten Vorstellungen. Da ich noch nie in den Alpen war, beeindruckten mich die Berge, die rechts und links des Tales aufragten, sehr. Der Ort war wunderschön. Die Menschen, die wir dort antrafen, nahmen uns unglaublich freundlich auf und traten in improvisiertem, sympathischen Englisch, mit allen möglichen Akzenten mit uns in Kontakt.
Für die Arbeit, die wir Tagsüber verrichteten, bekamen wir Kost und Logie gestellt. Unsere Arbeit war sehr vielfältig, am ersten Tag haben wir ein Haus geputzt, dann teilten wir uns auf um auf dem Lagerplatz z.B. Holz zu hacken, die Rasenfläche zu ebnen, Laub zu rächen, ein ca. 3 Meter hohes Lagertor zu entwerfen und vieles mehr.

Für 4 Tage Arbeit bekamen wir dann 4 Tage frei und unternahmen Wanderungen z.B. zu einem blauen Gletschersee, dem Oeschinensee, wo sich einige sogar trauten in das ca. 8° kalte Wasser, bei Schneefall zu steigen und schwimmen zu gehen!
Auch wanderten wir auf eine Berghütte hoch oben, da wo der Schnee schon liegen blieb.
Dort übernachteten wir auch umringt von einer wunderschönen Landschaft und einer atemberaubenden Aussicht. Da der Strom dort jedoch schon abgestellt war, mussten wir das Wasser vom Bergfluss hochschleppen, welches wir dann für die Klospülung benutzten oder abkochten und tranken, bzw. unser Essen damit kochten.

… und beim „einfach mal Pfadfinder sein“!

Es gab dort nur Kerzenlicht, was uns wiederum mit bollerndem Ofen in dem kleinen Raum der Berghütte eine gemütliche Atmosphäre schaffte.
Eine
s der großen Themen unserer Gespräche war es natürlich, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von BdP und DPSG zu finden und zu erzählen. Ich fand es schön, dass wir von beiden Verbänden gemischt dort waren, das hat alles ein wenig spannender gemacht. Präsentiert haben wir uns dort jedoch als „die Deutschen“ Pfadfinder*innen mit einem rdp-Halstuch, nicht als getrennte Bünde. Das war auch eine neue und schöne Erfahrung.
Zu sehen, wie die Internationalen Gäste dort wohnen und leben und ihre Reise gestalteten, war sehr bizarr. Total anders, als wir das aus Deutschland kennen. Viel luxuriöser würde ich sagen, es gab sogar einen Getränke- und Süßigkeitenautomaten an der Rezeption!

So viel Luxus als Pfadfinder zu erleben war schon komisch. Wäre ich nicht als Pfadfinder dort gewesen, hätte ich das als normal angesehen, aber so…
Für mich war es eine unglaublich aufschlussreiche Woche mit ganz vielen neuen Eindrücken, Spaß und Erfahrungen, die ich nicht hätte verpassen wollen.“

Adina, Stamm Alanen, Potsdam-Babelsberg

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