Kategorienarchiv: NEUE BRIEFE

Weg von der Teamsuche – hin zur Teamfindung

Was gibt es anstrengenderes, als die Teamsuche – v.a. wenn die Lieblingskandidaten*innen schon alle abgesagt haben? Als nächstes läuft einem die Zeit weg und am besten wird einem die Hälfte der anderen Kandidat*innen, die noch auf der Liste stehen für irgendwelche anderen Posten/Aufgaben weggeschnappt, bevor man sie alle durchrufen kann. Wenn man endlich jemanden erreicht, ist diese*r schon genervt, dass man die 10. Person ist, die sich meldet – Es besteht partout kein Interesse. Ein bis zwei Interessenten gibt es schon, die sich bei einem gemeldet haben. Diese vertröstet man aber erst einmal, da man davor unbedingt noch drei andere Leute fragen will.

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Reflektiere deine Gruppenstunde! – Ideen zur Reflexion

Gruppenstunden zu reflektieren gehört als Gruppenleitung dazu, um das Programm zu optimieren und auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gruppe reagieren zu können. Hilfreich ist es auch, mit den Gruppenteilnehmern zu reflektieren. Aufgrund des Alters der Gruppe und der Zeit am Ende einer Gruppenstunde ist es wichtig Methoden zu wählen, die den Umständen entsprechend passen: kurz und prägnant.

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Selbst die Weltverbände diskutieren über den Religionsbezug

Ist da was? Auch Pfadfinden weltweit befassen sich mit dem Bezug zu Gott.
Ist da was? Auch Pfadfinden weltweit befassen sich mit dem Bezug zu Gott.

Pattis Text über Interkonfessionalität im BdP in Ausgabe #1 2015 der Neuen Briefe hat eine breite Diskussion im BdP angestoßen. Auf Vorstandsebene hat das Bund-Land-Treffen die Debatte im Herbst in Kronberg weitergeführt. Dieser Text ist eine Zusammenfassung der dort getroffenen Überlegungen.

Kirche, Religion, Glaube, Gott und Spiritualität – diese fünf Begriffe sind für die Diskussion wichtig. Um von der theoretischen Ebene zur in den Stämmen gelebten Realität zu kommen und einen Überblick zu erhalten, welche Rolle diese Begriffe in den Stämmen spielen, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bund-Land-Treffens mehrere Positionierungsspiele durchgeführt. Weiterlesen

Wie Pegida ist der BdP?

Mit nur einem Redebeitrag hat Fredde im vergangenen Jahr mein Bild des BdP erheblich geändert. Es war während der Bundesversammlung, als sie im Namen der Bundesleitung das Wort ergriff und den Begriff Interkonfessionalität erklärte. Erst jetzt, einige Monate später, wird mir bewusst, dass ich mit meinem neuen Bild des BdP nicht zufrieden bin.

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Nie wieder Krieg in Europa – oder? Ein Bericht aus Kiew

Ende Februar war eine BdP-Gruppe in Kiew, um die während des ScoutingTrain entstandenen Kontakte zu pflegen. Wie sich die Gruppe dort in der sehr schwierigen Lage fühlte und wie die Zusammenarbeit weitergehen soll, lest ihr in Ausgabe 1/2015 der Neuen Briefen. Hier lest ihr den dort versprochenen Bericht von Enno Strudthoff über eine ukrainische Zeitzeugin, die im Zweiten Weltkrieg für Nazi-Deutschland Zwangsarbeit verrichten musste.

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Auf, auf zum Hohen Meißner – bzw zum 15km entfernten Lagerplatz

100 Jahre Jugendbewegung: viele Jugendliche und wohl noch mehr Bewegte, so man dem Altersdurchschnitt von 43 Jahren Glauben schenken mag.

Ja, ich bin auf „dem Meißner“, wie rund 3.500 Bündische und nicht ganz so Bündische auch. Von Marburg aus ist es nicht so weit und ich habe erst überlegt, mit dem Rad „anzuwandern“, aber steige dann doch noch in den Zug. Da ich noch arbeiten musste, ist es auch schon Mittwoch und ich habe den ersten Tag schon verpasst. Das Rad hab ich trotzdem dabei, weil es vom Bahnhof aus doch noch ein  paar Kilometer sein sollen. Drei Stunden später bin ich in Bad Sooden-Allendorf. Ich finde leider keine richtige Karte der Umgebung (Was lernen wir daraus? Richtig! Immer eine eigene Karte dabei haben!), dafür treffe ich auf Pfadis, die auch nicht genau wissen, wo es lang geht. Letztendlich steigen wir in den verspäteten Bus, der mich samt Rad mitnimmt. Voll gepackt bis obenhin geht’s bis Frankenberg. Von hier sind es noch etwa zwei Kilometer bergauf. Mein Dreigängerad ist von dem Feldweg nicht sehr begeistert und wär jetzt wohl lieber ein schickes Mountainbike. Aber wie heißt es doch so schön: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Zumindest teilweise. Da seh ich aber auch schon das Lagertor vor mir.

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