Kategorienarchiv: Thema

So war Estonteco: Ich find’ die Kohte nicht mehr…

Sieger des Estonteco-Singewettstreits in der Kategorie „Sippen“

„Wir sind die Sippe Feuerfalken (Okko, Marino, Tom, Dolli, Enora) vom Stamm Sigena in Nürnberg.
Unsere Sippe hat das Lied „Uran im Urin“ umgedichtet in „Ich find die Kohte nicht mehr“, weil wir uns dachten, dass am Bula so viele Zelte stehen, dass man abends ins falsche Zelt gehen könnte und dort schläft. Das mit dem Schlafsack ist mir auf einem Lager schon passiert. Als wir beim Singewettstreit auf der Bühne standen, waren wir sehr aufgeregt, weil dort so viele Menschen waren. Als wir später erfuhren, dass wir gewonnen hatten, waren wir noch viel aufgeregter.“

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So war Estonteco, Bei uns Willkommen!: Der AK Flucht und Asyl in Estonteco

#beiunswillkommen waren alle großen und kleinen Teilnehmer*innen und Besucher*innen des BuLas in der Info-Jurte des „Arbeitskreises Flucht und Asyl“ auf dem Marktplatz. Egal, ob man bei einem Tässchen schwarzen Tee ein wenig plaudern oder einem Vortrag lauschen wollte, auf der Suche nach handfesten Infos über den AK oder das Thema Flucht im Allgemeinen war, oder kreativ werden wollte – hier waren alle am richtigen Platz. Weiterlesen

So war Estonteco: Vom Bula ins All

Technisch spannend auf dem Bula wurde es am Dienstagabend: Richtantennen wurden lange im Vorfeld sorgfältig aufgebaut, damit wir vom Bundeslager in Großzerlang aus eine Funkverbindung zur Internationalen Raumstation ISS herstellen konnten. Die Amateuerfunker von Radio Scouting hatten sich im Oktober 2016 bei ARISS um einen Funkkontakt zur ISS beworben. Unser Funk war der erste deutsche Kontakt mit der ISS in diesem Jahr.

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So war Estonteco: Pfadis mischen mit – auch in der Politik

Im Runden Raum diskutieren Bundestagskandidaten mit Bula-Teilnehmenden

Null Bock auf Politik? Ach was. Politisches Desinteresse gibt’s nicht bei uns Pfadfinderinnen und Pfadfindern, erst recht nicht im Bundeslager und schon gar nicht so kurz vor der Bundestagswahl. Ganz im Gegenteil: Die Jurten des Runden Raums platzten am Freitagnachmittag (28.7.) aus allen Nähten, als dort die Brandenburger Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag zwei Stunden lang mit den Bula-Teilnehmenden debattierten. Zu Gast: die Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler von der CDU, Dagmar Ziegler von der SPD und Kirsten Tackmann von den Linken sowie Eric Vohn von der FDP und Martin Wandrey von Bündnis 90/Die Grünen, die erstmals für das Parlament kandidieren. Julia vom Stamm Robin Hood moderierte die Diskussion – und befragte die Politikerinnen und Politiker zu den Themen Ernährung, Europa und Bildung sowie zu den Gründen für ihr parteipolitisches Engagement.

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So war Estonteco: Podiumsdiskussion auf dem Bundeslager Estonteco

Liebe Ranger und Rover, liebe Pfadis!

am 24. September ist Bundestagswahl. Im Rahmen dessen findet auf dem Bundeslager eine politische Podiumsdiskussion statt. Kommt zur Diskussionsrunde, informiert euch, stellt Fragen und bringt euch ein. Dann geht am 24. September zur Wahl. Solltet ihr unter 18 sein, könnt ihr auf dem Bundeslager bei unserer U18 Wahl abstimmen!

Teilnehmende (Linke sind angefragt):
Dagmar Ziegler MdB, SPD
Uwe Feiler MdB, CDU
Eric Vohn, FDP
Martin Wandrey, Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Kirsten Tackmann MdB, Die Linke

Moderation: Julia Obradovic, Stamm Robin Hood

Unter folgendem Link habe ihr die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was auf dem Podium diskutiert wird: bdp.de/bula-podium.

Stimmt ab und legt die Themen der Podiumsdiskussion fest!

So war Estonteco: Die Stiftung auf dem Bundeslager „Estonteco“

Treffpunkt Stiftung

Wie bei den vergangenen Bundeslagern auch, ist die Stiftung Pfadfinden in Großzerlang dabei. In der Bundesjurte trefft ihr immer einen Stiftungsmenschen. Dort könnt ihr erfahren: Was macht die Stiftung eigentlich? Was wird gefördert? Wie kann die Stiftung unseren Stamm unterstützen? Es gibt etwas zu schauen, anzufassen und mitzunehmen. Herzlich willkommen!

StiftungsCouch

Wir werden aber auch zu euch in die Unterlager kommen. Jeden Tag wird die StiftungsCouch an einem anderen Ort stehen und zum Platznehmen einladen. Dort könnt ihr für eure Vorhaben nach dem Bula im Herbst und Winter direkt Stiftungsgelder beantragen.

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Wie fairhältst du dich?: Königsmacher für den Geschmack: Salz oder Gewürze?

Früher war Salz ein besonders wertvolles Gut, auch wenn wir uns das bei den heutigen Preisen im Supermarkt nicht mehr vorstellen können. Die Römer versuchten bereits aus dem Mittelmeer Salz zu gewinnen und Adlige im Mittelalter verdienten mit Salz viel Geld, in dem sie hohe Steuern darauf legten. Im Alten Rom wurde der Lohn der Soldaten teilweise in Salz ausbezahlt. Heute bekommt man im Supermarkt Salz aus verschiedenen Gewinnungsmethoden, z.B. Salz aus dem Meer oder Salz aus dem Bergbau. Von den Unterschieden in der Produktion habt ihr gewiss ein Bild vor Augen. Salz ist inzwischen so günstig, dass wir es ohne schlechtes Gewissen in hohen Konzentrationen verwenden können.

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Wie fairhältst du dich?: Haute Cuisine auf Fahrt? So geht‘s!

Zum Beispiel mit Wildkräuter-Suppe, Wiesensalat, grünem Stockbrot und Brennnesselspinat?

Wir müssen keine total neuen Gerichte kochen, sondern nur unser bewährtes Fahrtenkochbuch etwas erweitern.

Ich stelle euch Wildkräuter und Wildgemüse vor, die wir auf Fahrt finden und mit denen wir unsere Gerichte mit Leichtigkeit aufpeppen, sie schmackhafter, ausgewogener und viel gesünder machen können. So wie das in der gehobenen Kochkunst immer mehr praktiziert wird.

Wildkräuter und Wildgemüse sind power-food! Sie geben uns eine geballte Ladung an Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen und Pflanzenhormonen – lebensnotwendige Stoffwechselbausteine, die in den angebauten Pflanzen nicht mehr ausreichend vorhanden sind.

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Wie fairhältst du dich?: Essen und Gastfreundschaft

Wer kennt das nicht: Kommt man nach einer langen Reise bei Freunden / Familie / Bekannten an, ist die erste Frage nach „Wie geht es dir?“ oftmals „Kann ich dir etwas anbieten? Möchtest du etwas essen oder trinken?“. Mit einem Getränk und einem Snack setzt man sich dann meistens kurz zusammen, sodass man als Gast ersteinmal in Ruhe ankommen kann.

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Bei uns Willkommen!: Eine Arbeitshilfe für Gruppenleitungen zu den Themen Flucht & Asyl

Die meisten von euch haben bestimmt schon einmal von dem Arbeitskreis Flucht und Asyl in der Pfade gelesen oder verschiedene Artikel auf pfa.de zu diesen Themen gelesen.

Vor einem anderthalb Jahr hat sich der Arbeitskreis gegründet und die Themen in den BdP getragen. Seit dem ist vieles im BdP passiert, viele Gruppen sind aktiv geworden, es gab einen Beschluss auf der Bundesversammlung 2016 und nun ist auch die Arbeitshilfe frisch aus dem Druck gekommen.

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Der Bund auf Fahrt: Wenn nicht jetzt? Wann – dern?

Ich bin jetzt 24. Auf dem Bundeslager im nächsten Jahr endet sozusagen meine Pfadikarriere als Teil der im BdP definierten Zielgruppe. Aber nicht nur ich habe mir inzwischen andere Aufgaben auf Landes- oder Bundesebene gesucht. Ich denke, dass es vielen von euch so geht. Die Zeit als Gruppenführung endet. Die jüngere Generation übernimmt die Aufgaben im Stamm. Aber man selbst kann und will noch nicht so ganz loslassen und möchte weiter Teil der Gemeinschaft sein, die man seit Wölflingstagen kennen gelernt hat. Klar, die Bedingungen und Rollen haben sich verändert, aber die Erlebnisse, die wir geminsam erlebt haben, bleiben in unserem Herzen. Die Erinnerungen an das erste Lager als Wölfling und an die erste Großfahrt bleiben unvergessen.

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Wie erreiche ich dich? – Sozialer Ausschluss durch „soziale“ Netzwerke

Diskutier mit zum aktuellen Thema
der LV-Hessen-Schau unter
#Zusammenhalt

Die ersten ernstzunehmenden Kontakte mit s.g. sozialen Netzwerken gab es für viele wohl mit StudiVZ (später auch MeinVZ und SchülerVZ). Bei mir begann es im Studium. Ich bekam mit, dass sich die anderen Studenten über StudiVZ austauschten, Informationen weitergaben usw., sprich: ohne Account bei diesem Dienst bekam man einiges nicht mit und war somit benachteiligt. Eigentlich hielt ich damals nicht viel von diesen Netzwerken – trotzdem meldete ich mich an. Nach einiger Zeit benutzte ich das Netzwerk aktiv, um neuen Studenten weiterzuhelfen und den Einstieg bei uns einfacher zu gestalten. Eigentlich also eine sehr sinnvolle Sache, so ein soziales Netz, oder?

Aber bedenken wir dabei die Personen, die nicht angemeldet sind? Das ist doch wohl sehr fraglich.

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