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Bund

Gilwellkurs 2021

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Wie in jedem Jahr soll auch dieses Jahr der Gilwellkurs stattfinden. In diesem Jahr wird es vom

11. – 18. September 2021 im schönen Immenhausen

sein. Und wie in jedem Jahr freuen wir uns auch in diesem Jahr über viele motivierte Teilnehmende, die Lust haben auch nach langer Zeit in der Rolle des Teamenden mal wieder Teilnehmenden-Luft zu schnuppern, die Lust haben über den Tellerrand zu schauen, neue Menschen und Herausforderungen kennenzulernen und einfach mal eine Runde intensiv zu reflektieren!

Das alles in einem besonderen Rahmen, mit viel Raum zur Erarbeitung eines eigenen praktischen Projekts soll beim Gilwellkurs geboten werden – überzeug dich doch einfach selbst!* Die Ausschreibung ist unter gilwell.pfadfinden.de zu finden, die Anmeldung ganz einfach online möglich. Bei Fragen wende dich gerne an laura.stoermer@pfadfinden.de.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen einzigartigen Gilwellkurs 2021!

*Natürlich achten wir bei der Planung und Durchführung besonders auf geltende Hygienevorschriften und die Dynamiken der Pandemie.

 

Und falls dir jetzt noch der letzte Schubs fehlt, damit du dich direkt anmeldest, hier die Eindrücke von Jette und Jan Mi, die im letzten Jahr am Kurs teilgenommen und nichts bereut haben:

Gillwer, Gillwie, Gillwo, Gillwas? Gilwell? Ganz schön fancy Name für nen Kurs“, dachte ich mir, als ich mich letztes Jahr anmeldete, um bei dem großen Spektakel mit dabei zu sein. Mein erster Impuls für die Anmeldung war: „Nice, endlich mal wieder eine Pfadiaktion, richtig Bock nach den ganzen Ausfällen der letzten Monate.“ Eigentlich dachte ich, ich hätte schon alles gesehen. Als ehemalige Stammesführung und Teamer verschiedenster Kurse bestand meine Hauptmotivation  darin, alte Bekannte aus anderen Landesverbänden zu treffen und herauszufinden, was die Leute aus den anderen Regionen südlich des Harzes so machen. Wer sollte MIR denn noch was beibringen?

Als es dann im September losging und (trotz der Hygienevorschriften) in Immenhausen der Kurs startete, wurde ich schon nach kurzer Zeit eines Besseren belehrt. Ganz schnell wurde ich einige Jahre zurück in meine Sipplingszeit geworfen und hatte das exklusive Privileg, mal wieder Teilnehmender sein zu dürfen, der zum Team hochschaut und sich denkt: „Was für krasse Leute.“. Durch ganz viel Austausch, Reflektion und Ideenspinnerei habe ich nochmal eine ganz neue Seite des Pfadiseins kennengelernt. Die Woche mit einem Haufen motivierter Menschen und wirklich vielseitigen Einheiten hat nochmal ein ganz neues Feuer entfacht und mir dabei geholfen, für mich festzustellen was ich bei den Pfadfinder*innen noch alles reißen kann und möchte.

Ich kann den Gilwellkurs allen Menschen ans Herz legen, die nochmal über den gewohnten Tellerrand hinaussehen wollen, die glauben schon alles gesehen zu haben und auch denen, die bereit sind, sich ein weiteres Mal in die Pfadfinderei zu verlieben. Lasst es euch nicht entgehen und seid dabei, damit es auch bei euch nicht mehr heißt Gillwer, Gillwie, Gillwo, Gillwas? Sondern Gilwell! – Jan Michel Kühn, Stamm St. Hubertus, Uelzen (LV Nds)

 

„Also ob das was wird…“ schwirrte mir im Kopf herum, als ich mich eines sehr frühen Morgens im letzten September in den Zug Richtung Immenhausen, Richtung Gilwellkurs, setzte. War ich nicht zu jung, zu unerfahren – und dann war da ja auch noch diese Pandemie, die es uns allen schwer macht? Was, wenn ich keine gute Projektidee finde und mein Teilkurs doof ist?
In meinem Rucksack waren also einige Bedenken, allerdings auch viel Vorfreude eingepackt: Endlich mal wieder bekannte Gesichter sehen und etwas von dem Pfadfinder*innen-Gefühl spüren, was wir alle die letzten Monate so sehr vermisst haben.

Und spätestens als wir dann in Immenhausen im großen Kreis standen, wenn auch mit Abstand und Maske, warf ich die Bedenken aus meinem Rucksack über Bord – endlich wieder Kurs, endlich wieder Pfadfinder*innen! Und dieses Gefühl sollte sich halten – die folgenden Tage waren gefüllt mit all den Dingen, die ich die letzten Monate so sehr vermisst habe: meinen eigenen Horizont erweitern, neue und konstruktive Denkanstöße bekommen, liebe Menschen, Lachen, bis der Bauch weh tut, hammerleckeres und gemeinsames Essen und natürlich viel zu lange am Feuer sitzen und es am nächsten Tag in der Einheit bereuen. Oben drauf bekamen wir die Möglichkeit, uns selbst, unsere Pfadfinder*innen-Arbeit, aber auch unsere Privilegien und die Gesellschaft, in der wir leben und leben wollen, zu hinterfragen. Wenn ich an den Gilwellkurs zurückdenke, dann sehe ich, wie sehr ich seitdem gewachsen bin! Wenn ich jetzt ganz fest an meinem Troyer rieche, dann fühlt es sich fast an, als hätten wir gestern erst zusammen am Feuer gesessen.

Und obwohl ich meine Bedenken hatte, gerade in Bezug auf Corona, bin ich super froh, dort gewesen zu sein! Denn auch wenn alles ein bisschen anders, manchmal vielleicht auch nervig war, hat es sich doch sehr gelohnt! Trotz Abstand war nämlich ganz genau spürbar, dass uns alle das gleiche Pfadi-Herz in der Brust schlägt und wir es alle kaum erwarten können, wieder voll durchzustarten – sei es bei der Durchführung unserer Projekte, der BuLa-Planung oder anderen Dingen! – Jette Deter, Stamm Wikinger, Achim (LV Nds) 

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