BdP_2019-05-26_D5_09126
Politische Bildung

Workshop: BV-Antrag „BdP als politischer Akteur“ #2

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julia.obradovic
Stamm Robin Hood, Ottobrunn
LV Bayern

Es wird zweiten Vorbereitungsworkshop zum BV-Antrag „BdP als politischer Akteur“ geben, der Termin steht noch nicht fest. Hier kannst du die Gelegenheit zur ausgiebigen Diskussion des Antrags vor der Bundesversammlung im Herbst nutzen.

Du hörst „Der BdP ist ein politischer Akteur“ und denkst dir…

  • Oh ja, erzähl mir mehr davon!
  • Halt, stopp! Wer behauptet denn sowas?
  • Öhm. Ok? Denke ich mal?

…?

Wir – das sind die Arbeitskreise Politische Bildung und Flucht & Asyl – finden jedenfalls, dass die Frage, welche politische Rolle dem BdP zukommt, zu wenig behandelt wird. Wir erleben, dass viele unserer Mitglieder sich unsicher sind, was sie in diesem Zusammenhang vom BdP erwarten sollten und auch, wie sie sich als Pfadfinder*innen verhalten sollten. Es geht das Gerücht um, der BdP müsse politisch neutral sein. Dabei spricht unsere pädagogische Konzeption aber von parteipolitischer Unabhängigkeit. Alles Jacke wie Hose? Wohl kaum.

Um etwas Klarheit ins Dunkel zu bringen, planen wir einen Antrag auf der nächsten BV einzubringen. Mit diesem Antrag wollen wir zum einen darauf aufmerksam machen, dass der BdP ein politischer Akteur ist (!) und zum anderen den Bund verpflichten und die LVs auffordern, ihren Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Mitglieder von weniger Unsicherheiten in Bezug auf die politische Rolle des BdPs geplagt und in ihrer Jugendarbeit eingeschränkt werden.

Wir wissen, dass dieser Themenkomplex – Was, Pfadfinden ist politisch?! – bei vielen Diskussionsbedarf weckt. Und das ist gut so! In Vorbereitung auf die BV wollen wir mit dir ins Gespräch kommen, um gemeinsam einen Antrag zu erarbeiten, der gerade nicht nur das Produkt der zwei Arbeitskreise Politische Bildung und Flucht & Asyl, sondern das Ergebnis eines inklusiven Prozesses ist.

Wir haben uns dafür folgende Vorgehensweise überlegt:

  1. 25.3., 19 Uhr: Erster Workshop mit allen Interessierten, der dazu dient, einen ersten konsolidierten Entwurf des Antragstextes vorzubereiten. Einen Bericht über diesen ersten Workshop findest du hier.
  2. Diskussion des Antragstextes über mitreden.de.
  3. weiter Workshop mit allen Interessierten, der dazu dient, eine fundierte Diskussion des Antrags zu ermöglichen.
  4. Bundesversammlung: Hoffentlich Beschluss des Antrags als Schlusspunkt eines Erarbeitungsprozesses, der allen, die Interesse hatten, die Möglichkeit geboten hat, sich einzubringen.

 

Foto: Paavo Blofield

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