Wölflinge

Schneewochenende 2016

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Stamm Dragan, Tübingen
LV Baden-Württemberg

Die Anreise war ca. drei Stunden lang. Wir fuhren zu viert von Tübingen nach Horb, dort wartete unser Anschlusszug nach Neustadt (Schwarzwald). Von Neustadt aus fuhren wir mit einem RB nach Hinterzarten. Dort angekommen wartete schon ein „VW Multivan“ auf uns, in dem wir unsere Rucksäcke abgeben durften. Als alle Stämme eingetroffen waren, liefen wir los. Der Weg zog sich durch den kleinen Ort, bis in den Wald rein. Am Anfang vom Wald mussten wir unsere Rucksäcke wieder aufsetzen und noch eine Kiste Proviant tragen, da  der Waldweg so zugeschneit war, dass es unmöglich war ihn mit dem Auto zu befahren. Im Dunkeln mit einer schweren Kiste Mandarinen und einem Rucksack durch den Wald zu gehen, war schon ziemlich anstrengend. Dann liefen wir auch noch an der Hütte vorbei. Als wir dann ca. 150 Meter  vorbei gelaufen waren, fingen einfach alle an aus den Proviantkisten zu essen!! Es gab Mandarinen Paprikas und Tomaten. Direkt am Weg war ein steiler Hang, ich rutschte die ganze Zeit aus und meine Mandarinen kullerten den Hang runter. Ich lief hinterher, fand aber nur noch eine von dreien. Endlich in der Hütte angekommen, gingen wir gleich auf unser Zimmer. Wir, der Stamm Dragan, waren mit zwei anderen Jungen und fünf anderen Mädchen auf einem Zimmer. Wir bezogen unsere Betten und wechselten die nasse Kleidung.  Als ich fertig war, ging ich nach unten. Dort war das Essen schon fast fertig.

Der nächste Morgen. Wir hatten keine Jalousie, deshalb wachte ich gegen acht Uhr vom Morgenlicht auf. Ich machte mich für den Tag fertig und ging vor die Tür. Erst jetzt sah ich, wie unsere Umgebung eigentlich aussah. Ein großer Hang, wir waren unterhalb von ihm. Das zweite Haus stand oben. Dort wurde aber nur geschlafen, gekocht und gegessen wurde bei uns. Nach einer Morgenrunde mit Spiel und Gesang gab es Frühstück, danach sind  wir direkt losgerodelt (siehe Video). Mir hat es besonders viel Spaß bereitet, eine Poporutscher-Kette mit bis zu zehn Leuten zu machen und dann den Hang runter zu sausen. Am Nachmittag gab es Workshops. Es wurde unter anderem angeboten Recycling-Handyhüllen zu basteln oder Britischbulldog im knietiefen Schnee zu spielen. Ich endschied mich für Britischbulldog. Nach einem rasantem Spiel ging ich ins obere Haus. Dort gab es Kakao und frisch zubereiteten Bratapfel. Im oberen Haus waren der Brettspiel- und der Back-Workshop, ich entschied mich für den Back-Workshop und backte leckere Apfel-Nuss Muffins.

Die Abreise. Wir schleppten wieder viele Kisten und Rucksäcke und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Alles verlief gut, nur ein Problem war, dass einer unserer Mitreisenden seinen Rucksack noch nicht hatte. Die Rucksäcke wurden vom Parkplatz aus zum Bahnhof gefahren, da es aber so viele waren, musste das in zwei Fuhren geschehen. Unser Zug war allerdings schon weg, als die zweite Fuhre ankam. Zum Glück hatten wir das Baden-Württemberg-Ticket, sonst hätten wir ein komplett neues Ticket kaufen müssen. Wir suchten am Automaten eine neue Verbindung und druckten sie. Auf der Rückfahrt verlief alles nach Plan, nur dass wir statt um 16:30 (erste Verbindung) um 18:30 (zweite Verbindung) zu Hause ankamen.

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