Lady Baden-Powell im BDP-Bula 1956
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Berühmte Pfadfinder*innen

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Die Queen
Elizabeth Bowes-Lyon, die Mutter der heutigen Königin von England, und ihre Schwester Mary waren schon Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Pfadfinderei noch in den Kinderschuhen steckte, sehr angetan von dieser Jugendorganisation. Die Tante der Queen übernahm schon 1920 den Vorsitz der britischen Girl Guides, der Pfadfinderinnen. 1937 wurden dann die 11-jährige (damals noch nicht) Queen Elizabeth und ihre Schwester Margaret von ihrer Mutter bei den Pfadfinderinnen angemeldet. Ihre Mutter meldete sich gleich mit an und wurde Schirmherrin des Pfadfinderinnenbundes in Großbritannien. Stellt euch mal vor, ihr würdet euch bei den Pfadfindern anmelden und eure Mutter findet das so super, dass sie gleich Schirmherrin wird. Da es aber in der Nähe vom Buckingham Palace, wo der König, seine Frau und die kleine Queen Elizabeth mit ihrer Schwester lebten, keinen Pfadfinderinnenstamm gab, wurde kurzerhand die Erste Buckingham Palace Company gegründet, der Buckingham Palace Stamm. Seine Mitglieder setzten sich aus adeligen Kindern des Königshauses zusammen, allerdings auch aus Kindern von „gewöhnlichen“ Mitarbeitern im Palast. Ein Sommerhaus im Garten des Buckingham Palace diente den Kindern, die einfach alle gerne Pfadfinderinnen sein wollten, als Stammesheim. Dort lernten sie, auf dem Lagerfeuer zu kochen, Zelte aufzubauen und bekamen ihre „Verdienstabzeichen“ für besondere Leistungen. Die Girl Guides hatten wohl einen großen Einfluss auf die Queen. Dort hat sie Freundinnen für’s Leben gefunden. Als sie 1947 heiratete, waren zwei ihrer Brautjungfern ehemalige Pfadfinderinnen. Mittlerweile gibt es den „Queen’s Guide“, die höchste Auszeichnung, die man als Mitglied der britischen Girl Guides erreichen kann. Dieses Abzeichen ist in etwa vergleichbar mit unseren Gillwell-Kursen bzw. Auszeichnungen.

Joanne K. Rowling
Die Harry Potter Erfinderin war bei den Pfadfinder*innen in Schottland. Sie glaubt, dass Hermine Granger eine gute Pfadfinderin gewesen wäre. „Sie hätte da gut hineingepasst. Sie ist einfallsreich, sehr motiviert und wissbegierig. Wenn es um die Auszeichnungen geht, wäre sie wahrscheinlich etwas zu ehrgeizig gewesen.“ Auch erinnert sie sich mit Stolz an ihren Erste-Hilfe-Kurs, den sie bei den Pfadfinder*innen gemacht hat. Sie sagt, dass sie seitdem zwar niemanden mehr verarzten musste, aber dass sie jederzeit dazu fähig und bereit sei.

Günther Jauch
Der beliebte Showmaster erzählt, dass er als Großstadtkind in Berlin-Lichterfelde aufgewachsen ist, aber auch bei den Pfadfindern war. Da hätte er öfter Fahrten ins Fichtelgebirge oder den Odenwald unternommen und da die Sachen gemacht, die wir Pfadfinder*innen eben so machen: Zelte aufbauen und in der Natur leben. Es hätte auch kleine Aufgaben gegeben wie „Entfache mit drei Streichhölzern ein Feuer und koche für deine Sippe eine einfache Mahlzeit“. Günther Jauch glaubt, dass er das so auch immer noch könnte, aber dass er an seine Grenzen stoßen würde, wenn man ihm einen feuchten Klumpen Holz geben würde. Verständlich…

Nasa Astronauten
Seit 1959 wurden 312 Wissenschaftler*innen und Pilot*innen ausgewählt, Astronaut zu sein. Von diesen 312 Astronauten waren 207 früher einmal Pfadfinder*innen oder nehmen immer noch aktiv am Pfadfinderleben teil. Mehr als zwei Drittel aller Astronauten waren oder sind Pfadfinder*innen! So steht es auf der offiziellen Nasa Webseite.

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